Aktuelles
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Unsere Leitung Andreas Henke war kürzlich zu Gast in der 19. Folge des Podcasts „Zwischen Akte und Alltag – Was in der rechtlichen Betreuung wirklich passiert“. Im Gespräch gibt er Einblicke in die Arbeit von OSSIP-Streetwork. Im Mittelpunkt steht dabei das Engagement für Menschenwürde, Teilhabe und Selbstbestimmung. Gemeinsam mit Madeline Frühwein spricht Andreas Henke über die besonderen Herausforderungen und Bedarfe der drogenabhängigen Menschen in der rechtlichen Betreuung. Er zeigt auf, wie Suchterkrankungen den Betreuungsalltag prägen und warum eine enge Zusammenarbeit zwischen Suchthilfe und rechtlicher Betreuung entscheidend ist. Die Folge beleuchtet praxisnah, wie beide Bereiche erfolgreich zusammenwirken können – zwischen Stabilisierung, Motivation und rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie macht deutlich, wie komplex, aber auch wie wichtig und menschlich die Arbeit in diesem Spannungsfeld ist. Dank großzügiger Spenden über eine Annonce auf FrankfurtHilft sowie durch diverse private Kontakte unserer Kolleg:innen ist unsere Kleiderkammer nun wieder prall gefüllt. Das OSSIP-Team möchte sich herzlich bei allen Beteiligten bedanken! Wir sind froh, die Menschen, mit denen wir täglich in Kontakt kommen, nun wieder ausreichend für die kalten Temperaturen ausstatten zu können. In Kooperation haben das städtische Koordinierungsbüro Bahnhofsviertel, die Malteser Suchthilfe Frankfurt und OSSIP Streetwork eine „Kontaktkarte“ entwickelt (siehe unten). Diese wird mit dem Ziel an unsere Klient*innen ausgehändigt, die Kommunikation mit Krankenhäusern und medizinischen Diensten zu ermöglichen, um Behandlungsmöglichkeiten und Entlassmanagement zu verbessern. Der „Kontaktkarte“ liegt eine Schweigepflichtsentbindung zu Grunde, die den Austausch gestattet. Die Malteser Suchthilfe und OSSIP Streetwork sind federführend mit der Umsetzung betraut und stehen als Kontaktinstitutionen zur Verfügung. Auf der Karte sind entsprechende Kontaktmöglichkeiten vermerkt. Am 11. September 2025 nahm unser Team am Hessischen Sozialtag 2025 in Frankfurt teil – der Fachtagung für Soziale Arbeit unter dem Motto „Soziale Arbeit. Unsere Zukunft.“. Die stete Streetwork-Tätigkeit wirkt sich offenkundig positiv auf die Gesamtfitness aus. So gingen gleich fünf OSSIP-Mitarbeitende beim diesjährigen J.P. Morgan-Lauf an den Start. Alle sind angekommen, und das sogar ziemlich flott. Wir freuen uns auf das nächste Jahr und werden weiterhin auf dem Asphalt des Bahnhofsviertels trainieren. Der Instagram-Account frankfurt_sozial stellt in einem aktuellen Reel die Arbeit von OSSIP vor. Das Video gibt Einblicke in unsere Streetwork-Arbeit im Frankfurter Bahnhofsviertel und macht sichtbar, mit welchen Herausforderungen die Menschen vor Ort konfrontiert sind. Dank einer erneuten Spende sind wir auch diesen Winter in der Lage, unsere Klientel mit warmer und trockener Kleidung auszustatten. Schön dass wir kontinuierlich mitgedacht werden. Großer Dank an ADticket und alle weitere Privatspender*innen. Mit den sinkenden Temperaturen sind auch unsere Klienten auf angemessene Kleidung angewiesen. Dank eines großzügigen Spendenaufrufs unserer Kollegin Jenny haben wir eine große Auswahl an Klamotten erhalten. Wir freuen uns, die hilfebedürftigen Personen in und um das Bahnhofsviertel wieder vermehrt für den Winter ausstatten zu können und bedanken uns bei allen SpenderInnen! Die bestehende Kooperation mit den Maltesern wird ab sofort zeitlich ausgebaut. Fortan werden wir täglich eine Schicht vom medizinischen Dienst im Streetwork begleitet. Neben der Versorgung körperlicher Beschwerden durch das Ärzt*innenteam besteht nun einmal pro Woche auch die Möglichkeit psychiatrischer Erstversorgung vor Ort. Im Rahmen der Begleitung weisen die Malteser auch auf die bestehenenden Sprechstunden in den Einrichtungen der Suchthilfe hin. Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit und die Möglichkeit, unserer Klientel mit diesem offensiven Baustein verstärkt Hilfe anzubieten. Das OSSIP Streetwork-Team ist nun mit Naloxon-Nasensprays ausgestattet. Dabei handelt es sich um ein Notfallmedikament (Opiod-Antagonist), welches bei Überdosierungen von Opiaten, wie z.B. Heroin oder Fentanyl, zum Einsatz kommt. Neben der bisherigen Nutzung eines Beatmungsbeutels steht uns damit ein weiteres Hilfsmitel, insbesondere bei schweren Notfällen im öffentlichen Raum, zur Verfügung. Auch beim diesjährigen Gedenktag war das OSSIP--Team präsent. In würdevoller Atmosphäre wurde den Verstorbenden bei der Veranstaltung am Kaisertor gedacht. Anschließend ging es gemeinsam zur Gedenkplakette im Lesegarten der Taunusanlage. Es war wieder ein emotionales Event. Am 17. Juni 2024 haben wir an der feierlichen Vorstellung von Markus Gerhardt als weiterer „Schutzmann vor Ort (SvO)“ im Frankfurter Bahnhofsviertel teilgenommen. Mit seiner neuen Aufgabe verstärkt er die lokale Polizeipräsenz und steht als direkter Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, Gewerbetreibende und Institutionen zur Verfügung. Ziel des Einsatzes ist es, das Sicherheitsgefühl im Bahnhofsviertel zu stärken und die enge Verbindung zwischen Polizei und Menschen vor Ort weiter auszubauen. Mit Markus Gerhardt setzt die Frankfurter Polizei damit auf mehr direkte Ansprache, Prävention und sichtbare Nähe im Bahnhofsviertel. Für viele Anwohner und Besucher ist er nun eine feste Anlaufstelle vor Ort. Nach langjährigen Diskussionen wegen diverser Sicherheitsbedenken hat sich insgesamt die Erkenntnis durchgesetzt, dass die Einrichtung von öffentlichen Toiletten zu einer Entlastung des öffentllichen Raumes beiträgt. OSSIP Streetwork stand bei Planung und Umsetzung mit Blick auf szenetypisches Verhalten beratend zur Seite. Es stehen jetzt zwei WC-Module zur Verfügung. Diese sind auf der Kaiserstraße und in der Moselstraße zu finden. Wir behalten die Nutzung auch während unserer Präsenz auf der Straße im Auge und sind über die Entwicklungen im Austausch. Auch an uns geht die EM nicht spurlos vorbei. Im Bahnhofsviertel sind durch das vermehrte Aufkommen von Personen (vor allem Männergruppen) während der Feierlichkeiten rund um die Fanmeile unangenehme Situationen gegenüber der Klientel zu erwarten. Um hier einen geschützten Raum zur Verfügung zu stellen, haben wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen vor Ort das Schutzkonzept "Safe Space" eingeführt. Dieses soll Menschen während der EM die Möglichkeit bieten, im Fall von Belästigungen, Gewaltvorfällen oder Ausnahmezuständen Orte aufzusuchen, die mit einem auffälligen Sticker ausgewiesen sind. Die Träger der niedrigschwelligen Drogenhilfe, sowie einige Apotheken/Hotels usw. beteiligen sich daran. Dank einer Kleiderspende von ADticket ist unsere Kleiderkammer für die kalten Tage gewappnet. Wir freuen uns, dass im Bahnhofsviertel ansässiges Gewerbe einen Teil dazu beiträgt, die Lage der bedürftigen Menschen zu verbessern. Vielen Dank für diese Unterstützung auch im Namen unserer Klient*innen. Im Rahmen des vereinsinternen Sommerfestes wurde auch der JJ-Preis für „herausragendes Engagement“ vergeben. Das OSSIP Streetwork-Team wurde dabei in der Kategorie „Gruppenpreis“ bedacht und erhielt von der Jury den Zuschlag. Der „Gartenzwerg“-Pokal ziert seitdem unseren Konferenzraum. Das OSSIP-Team bedankt sich bei allen Beteiligten! „Wir motivieren, vermitteln, begleiten. Immer mit dem Ziel, die Situation eines jeden Einzelnen zu verbessern." Seit dem 01. Januar 2022 sind die 6 Streetworkerinnen und Streetworker des OSSIP Projekts unter Leitung von Jugendberatung und Jugendhilfe e.V. auf den Straßen des Bahnhofviertels unterwegs.OSSIP zu Gast im Podcast
Gemeinsam gut ausgestattet – dank FrankfurtHilft
Die neue Kontaktkarte
Teilnahme am Hessischen Sozialtag 2025
OSSIP Streetwork beim J.P. Morgan-Lauf
@frankfurt_sozial berichtet über OSSIP
Erneute Kleiderspende von ADticket
Die Kleiderkammer ist gefüllt
Erweiterte Kooperation beim Streetwork
Neues Notfallmedikament im Streetwork
OSSIP beim Gedenktag für verstorbene Drogenabhängige
Markus Gerhardt als neuer Schutzmann vor Ort
WC-Module im Bahnhofsviertel
Vorbereitungen zur Fußball-Europameisterschaft
Kleiderspende von ADticket
JJ-Preis 2023 für das OSSIP-Team
#jederMENSCHzählt - Andreas Henke
Offensive Sozialarbeit Sicherheit Intervention und Prävention